Reykurs Tagebuch – 2007

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Das letzte Mal…

Montag 31. Dezember 2007 - geschrieben von sibylle - Comments (0) -

… im alten Jahr waren wir heute auf dem Reitplatz. Mal wieder nur zur Bodenarbeit. Ich hatte den ganzen Platz für mich alleine, so übten wir das zu mir kommen im „Trab“. Ich lief/rannte also rückwärts, bis Reykur schneller als Schritt auf mich zu kam. Am Anfang war das eine ziemlich zähe Sache, aber es wurde besser. Leider kommt er dann ebe nicht im Trab, sondern im Schweinepass. Fürs erste hab ich mich damit mal zufrieden gegeben, weil es schneller war als Schritt. Als nächstes werde ich dies dann weiter ausbauen, so dass er dann eben im Trab kommt.
Nach dem seitwärts im Trab am Zaun entlang, und seitwärts im Schritt ohne Zaun gings weiter mit Liberty. Wir rannten etwas kreuz und quer über den Platz und dann liess ich Reykur in einem Short-Range-CG um mich herum gehen. Den Stick legte ich dazu auf seinen Rücken. Weil das im Schritt so gut funktionierte, versuchten wir es einfach mal im Trab. Es war traumhaft. Reykur trabte um mich herum, den Stick konnte ich immer noch auf seinem Rücken halten. Als wir dass auch noch auf die andere Seite versuchten, gings nach ein paar anfänglichen Schwierigkeiten (hier versuchte er viel mehr wegzudriften) genau so gut.
Da nun sowieso gerade eine Pensionärin auf den Platz kam, mussten wir unser Liberty beenden, aber da wir ja an einem schönen Punkt zum aufhören angelangt waren, war dies nicht sehr schlimm…


Sumpfiges Round Pen

Sonntag 30. Dezember 2007 - geschrieben von sibylle - Comments (0) -

Der Reitplatz war besetzt, so gingen wir ins Round Pen. Da im Round Pen der Boden zuvor gefroren war und es in der Nacht drauf geregnet hat, war es ein ziemlicher Sumpf. In der Mitte war es noch einigermassen brauchbar, also blieben wir in der Mitte. Dazu kam, dass ich die Tür nicht schliessen konnte, da diese am Boden angefroren war. Tja, ein Grund mehr schön in der Mitte zu bleiben.
Da haben wir zuerst etwas Seitwärts und CG gemacht. Schon auf dem Weg zum Platz habe ich Reykur am Wegrand seitwärts gehen lassen. Auf die eine Seite (nach rechts) ging dies richtig super, ohne dass er nach vorne in die Wiese lief. Aber nach links war es kaum möglich einen Schritt seitwärts zu gehen. Da ging er immer in die Wiese. Kaum hatte ich ihn wieder zurück auf der Strasse und wollte ihn wieder Seitwärts schicken, stand er schon wieder mit den Vorderbeinen in der Wiese. Als wir wenigstens einen Schritt seitwärts geschafft hatten, liess ich es sein. Machte es nochmals nach rechts und dann gingen wir weiter zum Platz. Im Round Pen waren dann wieder beide Seiten gleich gut. Komisch.
Als nächstes hab ich vom Boden aus wieder mal die laterale Biegung und die vertikale Biegung geübt. Daraus dann auch noch ein wenig rückwärts. Reykur hat das super gemacht.
Als dann der Platz frei wurde, gingen wir hoch und ich stieg vom Zaun aus auf. Als erstes gings zum Ein-/Ausgang um den zu schliessen. Bisher hab ich den ja nur schon vom Pferderücken aus auf gemacht und nun haben wir es geschafft ihn zum ersten mal zu schliessen. Und dies erst noch ohne irgend welche Probleme. Reykur versuchte gar nicht wirklich den Platz zu verlassen.
Nach etwa 10-20 Minuten Reiten machten wir uns aber auch schon wieder auf den Heimweg.


„Stallausritt“

Samstag 29. Dezember 2007 - geschrieben von sibylle - Comments (0) -

Ja man könnte fast sagen, wir haben heute einen Stallausritt gemacht. Lange ist es her, seit wir mal mit drei Pferden und drei Reitern unterwegs waren. Schön das es wieder einmal geklappt hat. So waren Doris, Tami und ich heute auf einem Ausritt zu den Stürmehöf. Auf dieser Strecke konnten wir die Sonne noch so richtig geniessen, bevor dann die Wolken kamen.
Reykur zeigte sich wieder von seiner besten Seite. Diesmal musste ich nicht mal beim „Bachbettwegli“ absteigen, da er dort nun ohne zu zögern runter ging. Unten hatte er dann doch fast zu viel Schwung und um ihn zu bremsen musste ich ihn leicht ins Bord lenken :) .
Weiter unten traffen wir auf eine Walkerin mit zwei Hunden. Sie rief die Hunde zu sich. Die machten schön „Sitz“ und sie ging dann weiter. Die Hunde blieben aber schön brav an Ort und Stelle sitzen, bis wir vorbei waren, dann gingen auch die zwei weiter mit ihrer Besitzerin. Sieht man schon eher selten so gut erzogene Hunde.
Als nächstes kam eine eisige Stelle, die es zu überqueren galt. Reykur hob seine Beine nicht weit genug darüber und somit rutschte er mit seinen Hinterpfoten ein wenig. Er paddelte ein wenig und schon wars geschafft. Ich konnte fast nicht mehr vor lachen 😀 .
Von unterhalb der Höfe bis fast hoch zur Laufner Blockhütte trabten wir nun. Auf der einen geraden Strecke hat Reykur nochmal so richtig Gas gegeben und auch als es dann wieder aufwärts ging versuchte er das Tempo beizubehalten, aber so langsam ging ihm dann doch die Puste aus und so machten wir Schritt. Diesmal ritten wir auch wieder mal nach Hause, ohne abzusteigen.
Ach ja, auf der Strecke von der Laufner Blockhütte bis zum Bachbettwegli, hab ich ja immer so Probleme mit meiner Höhenangst. Das letzte Mal fühlte ich mich schon unwohl, als wir nur diesen Weg einschlugen und diesmal (wohl weil es das letzte Mal so gut ging), fühlte ich mich nur einen ganz ganz kurzen Moment unwohl, als die schlimmste Stelle schon fast vorbei war. Ich konnte es fast nicht glauben. War richtig überrascht.
Zu Hause durften die Pferdis nochmals auf den Paddock. Reykur musste ich einfach nach dem Wälzen die Abschwitzdecke nochmals richtig anziehen gehen, da ich die Bauchgurte noch nicht gefunden habe (weil ich mich auch noch nicht wirklich auf die Suche gemacht habe).


Alleine auf dem Platz

Donnerstag 27. Dezember 2007 - geschrieben von sibylle - Comments (0) -

Heute hatte ich den Platz wieder einmal ganz für mich alleine. Zuerst führte/drivete ich Reykur auf beide Seiten ein oder zwei Runden dem Zaun entlang (anstatt langweiliges CG :) ). Dann überprüfte ich wieder das Seitwärts im Trab. Zuerst fragte ich ihn aber nur im Schritt Seitwärts und erst dann im Trab. Wir wollen es ja nicht gleich übertreiben. Zuerst wollte er nicht so recht, dann gings aber plötzlich wieder ganz ring. Vor dem Aufsteigen hängten wir aber doch noch ein paar wenige Runden CG an. Aber immer nur etwa zwei Runden, dann Seitenwechsel. Für den Wechsel ging er zwar noch in den Schritt, aber zumindest hielt er nicht an.
Nun Platzierte ich Reykur schon am Zaun, damit ich aufsteigen konnte. Wir legten wieder mit dem CornerGame los aber hielten meist nur in einer Ecke pro Runde. Reykur war aber super motiviert und liess sich schön in die Ecken Reiten ohne dann dort anzuhalten, sondern er hörte schön auf meinen Fokus, der nun auf die nächste Ecke gerichtet war.
Zu Beginn nervte uns Little ein wenig, aber da Reykur ihn immer versucht zu ignorieren zog er bald wieder ab und graste nach ein paar Freudensprüngen weiter. Wenn ich so wie heute mit mehr Fokus und mehr Purpose (Zweck) Reite, dann läuft Reykur meist viel ringer und viel williger. Ich muss dies nur versuchen mehr beizubehalten. Es brauchte nich viel um ihn in den Trab oder Galopp zu fragen und Volten sowie aus der Volte wechseln ging so was von ring. Ebenso weichte er kaum vom Zaun weg (vorallem beim Antraben versucht er das ja häufig, aber die letzten Male hab ich einfach konsequent eine Volte angehängt, wenn er vom Zaun weg wollte, sprich ich hab seine Richtung angenommen, aber zu meiner gemacht :) , da hat er wohl schnell gemerkt, dass er mehr laufen muss und nun lässt er sich wieder viel einfacher zurück zum Zaun lenken, wenn er doch mal ein klein wenig abschweift).
Wir übten auch noch ein wenig das Seitwärtsreiten. Hier hinkt einfach das Hinterteil noch ziemlich hinter her, aber ansonsten geht es recht gut. Solange er nicht gerade nach rechts geht, wenn ich alle Hilfen für Seitwärts nach links gebe…
Zum guten Schluss hab ich mal die Zügel hingelegt und nur mit Fokus und Stick ein paar Wendungen gemacht. Dabei merkte ich, dass ich sonst halt doch noch immer ein wenig mit den Zügel nachhelfe. Und wenn ich da das Gefühl hatte er würde nur auf Fokus wenden, war eben doch noch ein klein bisschen Zügel im Spiel. Wobei es ja auch schon super schön ist, dass er auf so wenig Zügel eine Wendung macht. Deshalb brauchte ich nun den Stick doch noch ziemlich um die Wendungen ohne Zügel zu machen. Aber er reagierte gut darauf. Ich habe es auch nur im Schritt gemacht. Das reicht ja für den Anfang.
Nun gings auf den Heimritt, wieder über den Hof, diesmal aber schön gemütlich im Schritt.


Spuren im Schnee

Mittwoch 26. Dezember 2007 - geschrieben von sibylle - Comments (0) -

Heute Nachmittag gings auf einen Spaziergang um den Stürmechopf zusammen mit meinen Eltern. Ich holte Reykur und wir traffen uns im Oberdorf. Auf dem Weg zum Treffpunkt bemerkte ich so einzelne weisse Flocken, die vom Himmel fielen… Und es wurden immer mehr. Die Wege wurden schon bald weiss. Aber all die Wiesen waren immer noch grün, bzw das Weiss auf den Wiesen war nicht der Schnee, sondern der Rauhreif, der schon seit Tagen alles nach Schnee aussehen lässt. War richtig schön so Spuren in den Schnee zu machen und vorallem auch die paar wenigen schon vorhandenen Spuren zu verfolgen :) .
In der Laubhütte machten wir Rast mit Tee und Brunzli für uns und Riebli und Äpfeli für Reykur. Der Heimweg führte uns noch auf einen Abstecher beim Bienenhaus vorbei.


Ausritt mit Tamara

Dienstag 25. Dezember 2007 - geschrieben von sibylle - Comments (0) -

Nach dem Weihnachtsessen ging es direkt auf einen Ausritt mit Tamara. Damit wir nicht erst nach Sonnenuntergang los kamen, musste ich Tami schon ein bisschen stressen. Aber dann konnte es endlich los gehen.
Die letzten Ausritte hat Reykur immer an der gleichen Stelle versucht hinter Alisha zu gehen. Sei es mit Doris oder Tami gewesen. Ich habe ihn dann aber immer aufgefordert zurück an die linke Seite zu gehen. Das hat auch immer funktioniert, mal besser, mal weniger gut. Ich denke es lag meist daran, wenn vorne auf dem Parkplatzstreifen (am Rande eines Gartens hat es so einen Streifen, der gerade genug breit für Autos ist, wo eben immer mal wieder andere Autos stehen) ein Auto stand. Stehende Autos sind Reykur nicht ganz geheuer.
Seit gestern steht da ein komischer Bus und als ich mit Reykur da gestern nach Hause ritt, war ihm der eben schon nicht geheuer. Somit bin ich solange an dem Bus hin und her geritten, bis Reykur schön ruhig vorbei gehen konnte, ohne vom Bus weg zu weichen. Vielleicht war dies schon genug, damit er sich heute nicht versuchte hinter Alisha zu verstecken. Zwar schaute er den Bus noch etwas komisch an, ging aber ohne zu zögern weiter und eben ohne sich hinter Alisha verstecken zu wollen.
Der ganze Stürmechopfritt verlief super. Nach dem wir ja am Samstag mit Doris mal wieder in die andere Richtung unterwegs waren, hatte ich schon leichte Befürchtungen, dass Reykur mal wieder versuchen würde an der entsprechenden Kreuzung in diese Richtung zu gehen. Aber nichts da, er liess sich super in Richtung Stürme steuern und auch nachher zog er nicht nach Hause, sondern wir konnten sogar über die Kreuzung traben. Die vielen Spaziergänger, denen wir begegneten, schaute er schon immer mit gespitzten Ohren an. vorallem den Rucksack (so ein grosser, wo man eben das Kind drin tragen kann), der neben den einen Spaziergängern am Wegrand stand schauten Alisha und Reykur ganz gut an.
Um wieder warm zu bekommen gingen wir zu Fuss den Berg runter. Zu Hause war Indra schon im Stall. Da war sie natürlich nicht mehr so schön ruhig wie auf dem Paddock. In letzter Zeit ist sie immer super ruhig im Paddock, weil neben dran noch die eine ältere Stute von Marianne am grasen ist (die auch oft alleine zurück bleiben muss). Da hat Indra nicht mal gewiehert, als wir los ritten.
Tamara beeilte sich für aufs Poschti und Herr Neyerlin und ich versorgten die Pferdchen.


Wieder einmal Bareback

Montag 24. Dezember 2007 - geschrieben von sibylle - Comments (0) -

Heute liess ich den Sattel mal wieder zu Hause und dafür kam das Bareback Pad mit. Ach so, ja auch heute musste ich Reykur wieder zuoberst von der Weide holen, wie schon die letzten zwei Tage. Aber so schlimm ist es gar nicht mehr. Bei dem Wetter wird man dann ja auch mit einer schönen Aussicht belohnt.
Auf dem Reitplatz hab ich drei Stangen und ein Vierreck aus Töggeli aufgestellt. Die Stangen waren auf der einen Seite meines Vierreckes. Ich lief also von Töggeli zu Töggeli und Reykur aussen rum. Und eben auf der einen Seite über die Stangen. Dies machten wir nun im Schritt und Trab auf beide Seiten. Nun kam Rebekka noch mit Joy zum longieren auf den Platz. Somit hatte ich dann keine ganze lange Seite mehr um das Seitwärts im Trab zu üben. Dafür brauchen wir im Moment halt schon noch etwas mehr Anlauf und wenn ich damit anfange, dann muss ich es auch durchziehen. Na dann üben wir halt das Seitwärts ohne Zaun, da sind wir sowieso noch nicht beim Traben. Ich nutzte gleich mein tolles Vierreck und liess Reykur von einem Töggeli zum nächsten Seitwärts gehen. An den Ecken gabs Pause und mittels Hinterhand verschieben kamen wir auf die nächste Seite. Dies haben wir einmal auf beide Seiten gemacht und ich musste immer weniger korrigieren, dass Reykur nicht ständig vorwärts geht. Ganz am Schluss konnten wir sogar schon mal ein paar Schritte schneller machen. Was natürlich ein super Moment zum Aufhören ist.
Nun machte ich Reykur parat zum Reiten. Dann stellte ich ihn schön an den Zaun, damit ich aufsteigen konnte. Und schon sass ich oben. Wenn ich schon so ein Töggelivierreck habe, dann nutze ich das auch zum Reiten. Von einem Töggeli zum nächsten. Ist zwar nicht so eine lange Strecke, aber dafür ist mein Pönel viel motivierter dabei. Aber es ging nicht nur vorwärts von einem Töggeli zum nächsten, nein auch rückwärts und sogar seitwärts. Lief ganz gut. Auch ein paar Runden Trab auf der Volte um das Vierreck liefen super. Ganz ohne das Reykur versuchte zu Joy zu ziehen oder so. Auch als später noch Simone mit Rocky kurz hoch kam blieb Reykur schön bei mir. Als er doch ein zwei Mal nicht weiter wollte, brauchte es nur einen ganz leichten Einsatz des Sticks und schon waren wir wieder im Trab unterwegs.
Der heutige Heimritt führte uns mal wieder in Richtung Hauptstrasse und dann zurück nach Hause. Im Stall traff ich noch kurz auf Doris. Sie meinte ich solle doch noch die anderen zwei holen und alle drei auf den Paddock packen. Gesagt getan, Reykur auf den Paddock gepackt, und seine Ladies geholt. Unterwegs musste ich Alisha ein paar mal zurück halten und rückwärts schicken, weil sie mich ständig überholte. Sie hat es halt schon immer extrem pressant in den Stall. Liegt auch daran, dass Herr Neyerlin die Pferde manchmal auch ganz vom Strick lässt und sie alleine nach Hause rennen (meist im Trab) lässt. Da denkt sich Alisha meist das sie das auch könne, wenn da noch ein Menschlein am Strick hängt.
Als ich aber mit den Ladies im Stall ankam meinte Herr Neyerlin ich solle doch gleich alle rein stellen, sie seien ja schon genug draussen gewesen. Tja, wenns sein muss…


Seitwärts im Trab

Sonntag 23. Dezember 2007 - geschrieben von sibylle - Comments (0) -

Bei schönstem Wetter waren wir heute Nachmittag auf dem Reitplatz.

Bergziege

Zu Beginn versuchte ich mal was ganz neues. Eine Bekannte aus dem MSN hatte vorher gerade noch erwähnt, dass sie mit ihrem Pflegepönel gleich die Bergziege üben gehe. Da dachte ich mir, dass könnte ich doch auch mal üben, so hab ich mir schnell noch eine Anleitung aus einem Buch durch gelesen. Ich hab mir dann aus Stangen ein kleines Vierreck aufgebaut. Zuerst so dass Reykur da noch problemlos mit allen Vieren Platz fand. Dann schickte ich ihn da eben rein und lobte ihn, als er mit allen vier Beinen drin stand. Das Vierreck machte ich dann ein oder zwei Mal etwas kleiner. Nun fiel es Reykur schon etwas schwerer mit allen vier Hufen darin Platz zu haben. Wenn ich ihn aufforderte noch das letzte Hinterbein rein zu nehemen, ging leider meist auch das eine Vorderbein im gleichen Atemzug wieder raus. Das ging eine Weile hin und her, bis er es doch noch schaffte alle vier Hufe schön zu platzieren. Dafür gabs eine riesen Streicheleinheit und wir beendeten die Übung für heute.
Am Boden haben wir das Seitwärts im Trab geübt. Da ich dazu im Moment noch ziemlich Druck auf die Hinterhand machen muss, versuchte es Reykur doch mal wieder mit Auschlagen und Steigen. Im ersten Moment bin ich doch ziemlich erschrocken. Das Verhalten zeigte er ja auch im Minicamp, als wir das Seitwärts lernten, bzw als Mickey mit im das Seitwärts machte. Ich hab dann einfach den Strick länger gelassen, so dass ich eine grössere, sichere Distanz zu seinen Hinterbeinen hatte. Ich musste dann halt den String und nicht mehr den Stick für den Druck auf der Hinterhand verwenden, aber so gings zumindest mal seitwärts. Nur noch nicht im Trab und immer noch mit dem einen oder anderen Auskicker und Hüpfer. Dann war auch noch die lange Seite des Reitplatzes zu Ende. Hm, na dann gehts halt auf der kurzen und dann auf der nächsten langen weiter. Einfach nicht aufhören, bis er verstanden hat um was es geht. Und genau in dem Moment wo er dann wirklich im Trab seitwärts ging gabs Komfort. Und das half schliesslich so gut, dass beim erneuten seitwärts Traben kein Gekicke mehr nötig war.
Beim Reiten ritt ich schön von Ecke zu Ecke. Zuerst im Schritt, dann im Trab. Zwischen drin konnten wir sogar an einer Ecke vorbei ohne anzuhalten. Gegen Ende mussten wir noch kurz diskutieren, weil Reykur meinte es sei jetzt schon fertig und dem nach wollte er nur noch stehen bleiben. Aber als er noch ein paar Mal schön antrabte machten wir dann auch wirklich Schluss.

Der Heimweg ging mal wieder etwas länger, weil wir wieder beim Hof vorbei ritten. Diesmal aber ohne ständiges anhalten bei den flatternden Zaunbändern. Nein, diesmal gings sogar im flotten Trab. Ich ritt auch noch kurz zur Wiese wo Indra und Alisha auf Reykur’s Rückkehr warteten um dann noch über die eine Wiese nach Hause zu reiten. Danach durfte Reykur wieder zu seinen beiden Ladies.


Ausritt zu den Stürmehöf

Samstag 22. Dezember 2007 - geschrieben von sibylle - Comments (0) -

Eigentlich dachte ich, ich würde heute auf den Reitplatz gehen und danach vielleicht mit Doris und Tamara auf einen Ausritt oder zur Reithalle (was auch immer sie machen würden) mitgehen. Auf dem Weg zum Stall traff ich ganz überraschend schon auf Doris. Tamara habe ihr abgesagt und deshalb gehe sie jetzt ausreiten. Na dann schliesse ich mich doch gleich an…
Warm angezogen ging ich auf die obere Weide alle drei Pferdchen holen. Bis ich da oben war, war ich schon ganz kaputt :) . Indra liess ich alleine hinter her laufen. Sie frass aber noch gemütlich am Rand der breiten Weide weiter, bis sie dann im Galopp hinter her gedüst kam. Indra liessen wir dann aber im Paddock, da sie auf der angrenzenden Weide sowieso noch Pferdegesellschaft hatte. Somit war sie dann auch gar nicht so unruhig und aufgeregt, als wir weg ritten.
Um das schöne Wetter zu geniessen entschieden wir uns für eine Stürmehöf-Runde. Ich wollte ja schon lange mal wieder da durch, aber ein klein wenig mulmiges Gefühl hatte ich dabei schon. Im schlimmsten Fall kann ich ja absteigen, also versuchen wir es einfach. Die für mich Höhenangst-technische Stelle überwindeten wir im langsamen Trab (schon fast zu langsam für Reykur). Als wir dann beim unteren Teil des steinigen Weges ankamen (Martina nennt den Weg „Bachbettweg“), wollte Reykur nicht weiter. Alisha stand schon unten, aber er wollte sich erst gar nicht mehr bewegen, dann deutete er an er wolle zurück. Doris kam extra nochmals hoch, aber auch das nützte nichts. Ich stieg ab und führte ihn die paar Meter runter und stieg dann wieder auf.
Der Rest verlief dann ganz ohne weitere Probleme. Ich weiss nicht was da los war. Aber für unseren ersten längeren Ausritt seit langem bin ich doch durchaus zufrieden und richtig glücklich, dass es so toll gelaufen ist.


Kurz Repetieren

Donnerstag 20. Dezember 2007 - geschrieben von sibylle - Comments (0) -

Heute gings auf den Reitplatz, wo wir mal all das was wir gestern am Boden neues gelernt haben repetierten. Da der Boden aber immer noch gefroren ist haben wir nicht allzu lange gemacht. Es war aber richtig schön zu sehen das es heute den „Prügelstock“ schon viel weniger brauchte, damit Reykur leichter und sogar im Trab seitwärts geht. Auf jedenfall haben wir da noch einiges was wir in den Weihnachtsferien so richtig vertiefen und ausbauen können.


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