Reykur und Viola’s Tagebuch – 2018

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Letzte Ritte im 2018

Montag 31. Dezember 2018 - geschrieben von sibylle - Kommentare (0) -

Heute wagte ich mich nach dem Sturz von Reykur ihn auf dem Reitplatz wieder zu reiten. Ich ritt ihn etwa eine halbe Stunde mehrheitlich im Schritt. Als ich Antraben wollte, wollte er gar nicht. Natürlich frag ich mich dann ob er Schmerzen hat, oder ob er einfach findet es wäre jetzt Zeit zum Aufhören. Ich hab dann versucht auf der anderen Hand anzutraben und da ging es erstaunlicherweise um einiges besser. Ein erneuter Versuch auf der rechten Hand scheiterte aber wieder. Aber wenn ich links anfing und einen Wechsel nach rechts machte, konnte er auch rechts ganz normal Traben. Ich bin auch nicht lange getrabt nur auf jede Seite eine oder zwei Runden auf dem Zirkel. So weit scheint alles ok zu sein. Es ist ja halt auch kalt und nass, nicht gerade das beste Arthorse Wetter. Da müssen wohl demnächst wieder die Blutegel ran.

Anschliessend war auch noch Viola an der Reihe. Mit ihr arbeitete ich etwas länger als mit Reykur. Zum Abschluss machte ich mit ihr dann noch eine kleine Schrittrunde um den Hof. Und als wir zurück waren gab es noch ein kurzes Training mit dem Bagger.


Weiherrunde mit Akrobatik-Einlagen

Sonntag 30. Dezember 2018 - geschrieben von sibylle - Kommentare (0) -

Nach dem gestrigen Line Dance Auftritt war ich heute noch etwas müde und wollte nur einen kleinen Spaziergang machen. Es sollte eine „umgekehrte“ Weiherrunde werden, sprich zuerst unter der Autobahn durch und auf dem Rückweg über die Autobahn.
Bis zur Strasse gings tiptop, schön entspannt. Doch auf der Strasse (zum Glück ist die ja so gut wie gar nicht befahren) bis zum Schilf hatte Viola wieder ganz viele Schwellen. Deshalb drehte ich dann nochmals um, ging zurück und machte das Stück nochmals. Das etwa zwei oder drei Mal. Es waren aber wohl trotzdem jedes Mal zu viele Schwellen, so dass Viola kurz vor dem Schilf „explodieren“ musste. Sie machte kleine Hüpfer und bei einem solchen Hüpfer rutschte sie auf der Strasse aus und landete vor mir am Boden…
Meine Ponys können also beide spezielle Zirkuslektionen wie Knieen und Abliegen, aber halt nicht auf Kommando und in meist unpassenden Situationen. Es schien ihr nichts weiteres gemacht zu haben, also gingen wir weiter. Der Rest des Spaziergangs war dann zum Glück doch noch recht entspannt.


Nochmals ein langer Spaziergang

Samstag 29. Dezember 2018 - geschrieben von sibylle - Kommentare (0) -

Heute war der gleiche Spaziergang wie am Mittwoch angesagt. Diesmal hatte es ein paar Schwellen weniger auf unserem Weg, dafür meinte Viola anhalten zu müssen um Gras zu fressen. Viel war wirklich nicht los im Wald. Da wir heute weniger Anhalten mussten als am Mittwoch, hatte ich für die gleiche Strecke nur noch 2 Stunden, anstatt 2.5 Stunden. Ah, 3 Rehe haben wir noch gesehen.

Langsam klappts mit den Selfies 😉


Nur kurz Füttern

Freitag 28. Dezember 2018 - geschrieben von sibylle - Kommentare (0) -

Heute war ich wirklich nur grad zum Füttern im Stall.


Equikinetic

Donnerstag 27. Dezember 2018 - geschrieben von sibylle - Kommentare (0) -

Da ich Morgen keine Zeit für meine Ponys haben werde, passte es perfekt heute eine Equikinetic Session zu machen. Mit beiden Ponys 10 Einheiten. Jeweils 4 im Schritt, 2 im Trab und nochmals 4 im Schritt. Ich wollte zwar alles im Schritt machen, aber beide boten den Trab an, also nahm ich den zwischendrin auch mal an.


Ein langer Spaziergang

Mittwoch 26. Dezember 2018 - geschrieben von sibylle - Kommentare (0) -

Es wäre zwar wunderbares Ausreitwetter gewesen, aber nach dem gestrigen Sturz war mir nicht so ganz nach Reiten. Vor allem auch weil ich am Samstag einen etwas grösseren Line Dance Auftritt habe und nicht noch riskieren möchte, dass was passiert. So marschierte ich heute mit beiden Ponys los. Wir gingen seit langem mal wieder das Stück zu den Schrebergärten. Viola schien auf diesem Stück unendliche viele Schwellen zu haben. Auf jeden Fall hielt sie immer wieder an. Ich liess sie jedes Mal kurz stehen, wenn sie dann nicht weiter gehen konnte, schickte ich sie ein paar Schritte zurück und wenn das auch nicht half drehten wir sogar um und gingen ein Stück zurück. So brauchten wir über 30 Minuten nur für den ersten Kilometer. Ja ich wollte ja schon etwas länger gehen, aber wenn es so weiter geht, dann kommen wir in zwei Stunden nicht mal aus dem kleinen Wald heraus.
Nun gabs noch einen Hochstand an dem wir wohl noch nie vorbei kamen (weil wir diese Strecke schon lange nicht mehr gemacht haben). Den fanden grad beide ganz schlimm. Reykur überlegte sich wohl schon umzudrehen blieb dann aber trotzdem da. Ich liess beide den Hochstand beschnuppern und machte auch noch mit einem nach dem anderen das Squeeze Game damit. Dann konnten wir endlich weiter gehen.
Ich dachte ja beim Spazieren bekomme ich warm, aber wenn wir ständig anhalten müssen, dann gibts gar nicht so warm. Irgendwann gings dann doch auch mit weniger Anhalten weiter. Auf dem Heimweg musste Viola dann ein paar Mal herum hüpfen (wegen einem Auto mit schepperndem Anhänger im Wald, wegen dem im Wind stark rauschenden Schilf und wegen einer „Baustelle“). Da war mir klar, dass es wohl bis dahin zu viele Schwellen waren über die wir drüber mussten und wir vielleicht doch die eine oder andere zu wenig gut bearbeitet haben bevor wir weiter sind. Mal schauen wie es das nächste Mal aussieht, wenn wir die gleiche Strecke wieder machen.


Ein weiterer Sturz

Dienstag 25. Dezember 2018 - geschrieben von sibylle - Kommentare (0) -

Wir wollten heute zu dritt ausreiten. Ich entschied mich mit Reykur mit zugehen, da ich mich mit Viola grad nicht zu sehr unter Druck setzen möchte. Kaum waren wir vom Hof geritten stürzte Reykur vorne ein. Ich konnte mich zur Seite fallen lassen, als er ganz unten war. Mir ist nichts passiert und bei ihm scheint es auch nur eine Schürfwunde an den Vorderfusswurzelgelenken gegeben zu haben. Am rechten Bein sieht man kaum etwas, links ist das Fell weg. Am Boden sah man sogar „Bremsspuren“. Ich ging ein Stück zu Fuss um zu sehen wie er läuft. Scheint alles normal zu sein. So bin ich dann wieder aufgestiegen und bin weiter mit den anderen auf den Ausritt mit. Damit die anderen doch noch etwas schneller Reiten konnten (beim Trab war ih dabei, aber nach Galopp war mir gerade nicht), trennten wir uns unterwegs. Reykur ging ohne gross zu zögern unseren Weg weiter ohne die anderen. Ich trabte und töltete ein bisschen mit ihm. Es war ganz mystisch mit dem Nebel im Wald. Als wir an der Kreuzung wo wir die anderen treffen sollen ankamen, hörte ich schon das Hufgetrappel und bald schon kamen sie um die Kurve. Gemeinsam gings dann weiter.
Anschliessend ritt ich noch Viola auf dem Platz. Zuerst ein paar Übungen vom Boden, dann geritten. Vor allem Seitengänge und Angaloppieren. Wobei sie da wieder eher schnell wird. Zum Abschluss machte ich dann noch eine kleine Schrittrunde um den Hof.


Spazierausritt

Montag 24. Dezember 2018 - geschrieben von sibylle - Kommentare (0) -

Ich wollte heute auf den Reitplatz, aber als ich noch im Bett lag und hörte wie es draussen regnete und ein wenig stürmte, da entschied ich mich erst später in den Stall zu fahren und noch ein wenig liegen zu bleiben. Kurz vor Mittag war ich dann im Stall und machte meine Ponys für einen Spaziergang parat. Da mich auch noch Monika mit Quägl begleitete, entschied ich mich Viola zu satteln und das erste sowie letzte Stück zu reiten. Den Rest machte ich mit Monika zusammen zu Fuss.


Ausrittli im Regen

Sonntag 23. Dezember 2018 - geschrieben von sibylle - Kommentare (0) -

Heute machte ich mal wieder einen Ausritt im Regen. Ich ritt dieses Mal Reykur und nahm Viola an der Hand mit. Ab und zu versuchte ich wie gestern in der Reitstunde gedanklich seine Hinterbeine anzusprechen und einmal hatte ich wirklich das Gefühl er hat sie anschliessend so richtig bewusst mehr angehoben.
Galoppieren wollte er aber heute nicht. Viola hätte gerne Gas gegeben. Er hat aber zweimal den Hintern gelüpft und ging dann zurück in den Schritt. Nach dem ich kurz geprüft habe ob wir dabei nicht die Schuhe verloren haben, liess er sich aber trotzdem noch für ein Träbli motivieren.


Reitstunde

Samstag 22. Dezember 2018 - geschrieben von sibylle - Kommentare (0) -

Heute Morgen waren zwei Lektionen mit Eliane angesagt. Zuerst war Viola an der Reihe und dann Reykur. Dieses Mal bin ich beide geritten. Da es immer mal wieder regnete habe ich Reykur schon mal die Regendecke über den Sattel angezogen, damit ich anschliessend nicht im nassen Sattel sitzen muss.
Als später Viola angebunden am Tor da stand, versuchte sie vom Gras zu fressen und im Wald gabs auch grad noch einen Schuss. Sie hat sich dann erschrocken. Obs vom Schuss war oder weil sie sich beim Fressen irgendwie eingehängt hat weiss ich nicht. Auf jeden Fall hat sie dann zurück gezogen und das Tor ging sogar auf. Ich gehe mal davon aus, dass das Tor gar nicht richtig zu war, weil sonst sollte das nicht möglich sein.
Eliane war dann so nett und hat sie für den Rest der Stunde einfach mit sich geführt, so konnte nichts mehr passieren. Lustig sah es aus als der Wind mal etwas stärker wehte und Viola mit so einer aufgeblasenen Decke da stand :-) .
Es fällt mir immer noch sehr schwer all die Einzelheiten zu spüren. Das einfache daran sind ja noch wann welcher Fuss auf den Boden kommt. Aber wo jetzt wieviel Gewicht drauf ist oder wo die Energie gerade hinfliesst, wo es blockiert und deshalb die Energie nicht so fliessen kann wie sie sollte… Echt schwierig, aber sehr spannend zu sehen und zu spüren wie wenig es dann manchmal braucht. So konnte ich bei Reykur nur versuchen mir gedanklich die Arbeit eines Muskels in den Hinterbeinen vorzustellen und das half ihm schon die Hinterbeine etwas mehr anzuheben und sogar im Trab zu bleiben anstatt anzugaloppieren.


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