Reykur und Viola’s Tagebuch 2019

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Kleiner Jahresend-Spaziergang

Dienstag 31. Dezember 2019 - geschrieben von sibylle - Kommentare (0) -

Zum Jahresende hätte ich gerne nochmals einen längeren Spaziergang oder gar einen Ausritt gemacht. Aber zum Reiten wars mir irgendwie zu kalt und da immer mal wieder ein paar Knaller zu hören waren hatte ich dann doch keine Lust auf einen langen Spaziergang. So machten wir halt nur eine kurze Weiherrunde. Das dafür mehrheitlich entspannt.


Drei Ponys bewegen

Montag 30. Dezember 2019 - geschrieben von sibylle - Kommentare (0) -

Reykur kennt wohl die Wochentage, oder er kann wirklich Gedanken lesen. Immer am Montagabend kommt er freiwillig zum Tor und wenn ich meine Ponys auf dem Reitplatz frei gelassen habe, dann wartet er dort am Tor bis ich wieder zurück komme mit Demi… Er scheint sich also wirklich immer sehr auf den Montagabend zu freuen.
So durften die drei heute auch wieder ein wenig herum rennen und spielen. Ich hab dann zwischen durch auch mal den Platz in der Mitte abgetrennt um die drei noch etwas kontrollierter bewegen zu können. Zum Schluss durften sie sich nochmals frei bewegen während ich das Futter parat machte.


Ausritt mit vielen Schwellen

Sonntag 29. Dezember 2019 - geschrieben von sibylle - Kommentare (0) -

Nach dem Ausritt vom letzten Dienstag war ich für heute gefasst, dass es länger gehen könnte… Und so war es dann auch. Beide Ponys hatten jeweils irgendetwas, dass sie daran hinderte auch nur einen Schritt weiter zu gehen. Und dies eben schon kurz nach dem Aufsitzen. Anfangs hab ichs vom Sattel aus versucht zu lösen mit viel Annäherung und Rückzug (sprich vor- und rückwärts). Irgendwann machte ich dann vom Boden aus weiter. Schon nur bis ans Ende des geteerten Bereichs, das sind schätzungsweise keine 30 Meter, hatten wir 30 Minuten… Schwelle für Schwelle gings am Hühnerstall vorbei. Meist folgten die Schwellen sehr dicht hintereinander. Am Ende angekommen drehte ich um, ging zurück und wiederholte das Ganze. Diesmal mit deutlich weniger Schwellen. Ich denke so bei der dritten oder vierten Wiederholung waren es noch 3 Schwellen, dann noch eine einzige. Jetzt entschied ich mich ganz zurück zu gehen zu meinem Aufsteig-Hocker und es noch einmal vom Sattel aus zu wagen… Und siehe da nun konnten wir das ganze Stück ohne einmal anzuhalten durch reiten. Bis hier her dauerte es gute 60! Minuten! Ich bin selbst erstaunt, dass ich soviel Geduld aufwenden konnte.
Da wir ja jetzt schon fast warm gelaufen waren konnte ich auch direkt schon Mal ein Stück traben. Zumindest bis zum Hochstand. Da windete es mir zu fest und beide Ponys hielten an. Ich stieg sicherheitshalber ab und beim nächsten Baumstamm im Wald wieder auf.
Im Wäldchen kam uns eine ältere Dame entgegen die meinte wir drei geben ein schönes Bild ab. Solche Aussagen freuen mich immer sehr. Über die Autobahnbrücke und noch ganz viel weiter den „Berg“ hoch ging ich zu Fuss. Es war mir heute nicht darum mich auch noch mit meinen „Höhenangst“-Stellen auseinander zu setzen, weshalb ich diese zu Fuss machte. Ich stieg dann aber später wieder auf und konnte ein schönes Stück Traben. Dann noch ein Stück gemütlich im Schritt bevor es zu Fuss wieder runter ging.
Trotz dem Startschwierigkeiten war es ein schöner Ausritt. Ich fühlte mich auch nicht schlecht weil ich soviel zu Fuss gegangen bin. Es ist ok für mich. Wir haben dieses Jahr viel am Ausreiten gearbeitet und wenn ich mich nicht sicher fühle, dann lasse ich es lieber.
Ich freue mich auf viele weitere tolle Ausritte im 2020!


Reitstunde bei Sonnenschein

Samstag 28. Dezember 2019 - geschrieben von sibylle - Kommentare (0) -

Nach dem es die letzten Male bei den Reitstunden meist eher nass war, hatten wir heute richtig Glück und wurden sogar mit Sonnenschein überrascht. Während ich Reykur ritt hab ich Viola im hinteren Teil des Auslaufs abgetrennt. Da steht zur Zeit kein Pferd mehr und so war das ganz einfach möglich und angenehmer als sie vorne anzubinden wo wir uns immer achten müssen falls ein LKW oder Traktor vorbei kommt.
Reykur hat mich echt überrascht. Er hat die ganzen ca. 45 Minuten super mitgemacht. Und dies auch bei verhältnismässig sehr langen Trabeinheiten für ihn.
Bei Viola haben wir sogar ein paar wenige Galoppsprünge gewagt. Da ist mir mir dem Filzsattel noch nicht so wohl, deshalb traute ich mich nur rechts herum. Es war glaub die erste Reitstunde die ich nun mit Viola mit unserem eigenen Filzsattel machen konnte, weils davor jeweils regnete oder ich mich noch nicht so ganz traute.


Beide Ponys mit dem Filzsattel geritten

Freitag 27. Dezember 2019 - geschrieben von sibylle - Kommentare (0) -

Vor der morgigen Reitstunde nutzte ich die Gelegenheit um beide Ponys noch kurz mit dem Filzsattel zu reiten. Reykurs Atmung war heute wieder etwas schlechter als gestern. Deshalb war vor allem Schritt und nur ganz wenig Trab angesagt. Mal schauen wies Morgen für die Reitstunde aussieht.
Als ich Viola parat machte merkte ich mit Schrecken, dass ich Reykur ganz ohne Helm geritten bin. Da ich die Mütze an hatte ist mir das gar nicht aufgefallen. Bei Viola hab ich dann aber doch den Helm angezogen. Ich hab sie im Schritt und ein wenig Trab warm geritten. Dann hab ich sie im Galopp longiert und bin anschliessend wieder für eine Schlussrunde im Schritt aufgestiegen.


Langer Spaziergang

Donnerstag 26. Dezember 2019 - geschrieben von sibylle - Kommentare (0) -

Heute haben wir es wieder einmal geschafft einen richtig langen Spaziergang zu machen. Reykur war richtig fit und hat nur wenige Male etwas stärker geschnauft. Dies vor allem auch als wir einen bösen Plastiksack mitten im kleinen Wäldchen angetroffen haben. Da meinte er auch kurz umdrehen zu müssen und „wegzurennen“. Nach zwei Meter hielt er wieder an, da Viola zum Glück nicht das Bedürfnis hatte mit ihm mit zurennen. Viola war ganz mutig und hat den Plastik mit der Nase untersucht, während Reykur schwer atmend einen riesen Bogen darum machte 😉 .
Wir waren gute 2 Stunden unterwegs. Es war richtig gemütlich und entspannend.


Kleiner Weihnachtsspaziergang

Mittwoch 25. Dezember 2019 - geschrieben von sibylle - Kommentare (0) -

Da heute wieder ein windiger Tag war, war mal wieder nur ein kleiner Spaziergang im kleinen Wäldchen angesagt.


Ausrittli im Regen

Dienstag 24. Dezember 2019 - geschrieben von sibylle - Kommentare (0) -

Kaum sass ich auf Viola und wollte losreiten fing es richtig fest an zu Regnen. Aber jetzt sass ich ja schon mal oben (und den Regenmantel hatte ich auch montiert), also wollte ich trotzdem eine kleine Runde drehen. Leider wollten weder sie noch Reykur am grossen roten Kipper vorbei oder an irgendwelchen anderen Dingen die hier herum lagen. Nach einigen Versuchen stieg ich trotz Regen ab und ging zu Fuss an all dem Bösen vorbei. Erst ein gutes Stück später stieg ich dann wieder auf. Wenigstens klebe ich jetzt besser im nassen Sattel 😉 .
Wenn man mal unterwegs ist, ist es gar nicht mehr so schlimm mit dem Regen. Es hat auch immer mal wieder etwas nach gelassen und zwischen durch auch mal kurz ganz aufgehört. Ich machte aber nur einen kurzen Ausritt im kleinen Wäldchen. Wobei ich vorne beim Sportplatz auch nochmals absteigen musste. Da war wohl eine kleine Weihnachtsfeier mit einem Feuerchen und meine Ponys meinten das sei was ganz schlimmes. Kaum war ich abgestiegen war es aber nicht mehr so schlimm und ein paar Meter weiter konnte ich zum Glück auch grad wieder einen Baumstamm zum Aufsteigen nutzen.


Reykur ist wieder fit

Montag 23. Dezember 2019 - geschrieben von sibylle - Kommentare (0) -

Als ich heute Abend in den Stall kam (da ich heute früher zur Arbeit musste reichte es nicht um auch nochmals vor der Arbeit vorbeizuschauen, aber nach gestern hatte ich ein gutes Gefühl, dass alles besser ist) kam Reykur direkt zum Tor. Er sah wirklich fit und motiviert aus. In den letzten Tagen war es ja auch sehr komisch um seine Mähne bestellt. Die wechselte täglich die Seite. Das wohl auch ein Indiz dafür, dass etwas in ihm in Bewegung war.
Er durfte nun inhalieren und danach habe ich ihn mit Viola auf den Reitplatz gebracht. Nun ging ich Demi holen. Reykur wusste das wohl und hat die ganze Zeit am Tor gewartet, bis sein Spielkollege kam. Alleine am Spiel der beiden war auch anzusehen, dass es Reykur wieder gut geht.
Mit Viola habe ich dann wieder das Intervalltraining von letzter Woche gemacht. Diesmal hab ich aber von 1 Minute auf 45 Sekunden Galopp gekürzt, dafür anstatt 10 Einheiten 12 gemacht. Somit waren es am Ende zwar nur 9 Minuten Galopp, aber sie war dann auch nicht ganz so erschöpft.
Auch für Reykur gabs noch ein kurzes Intervalltraining. Bei ihm sah es aber so aus: 45 Minuten Trab, 30 Sekunden Schritt und dies nur sechs Mal. Danach durften alle noch eine Weile mit einander spielen.
Als ich dann Viola holen wollte, lief uns Reykur hinter her, so hab ich ihn auch direkt mitgenommen und Demi anschliessend separat geholt.
Nach den letzten anstrengenden und emotionalen Tagen war dies ein richtig schöner Abend. Es regenete nicht, es war nicht zu kalt, ich konnte die Ponys gute 90 Minuten auf dem Reitplatz „bewegen“. Das hat richtig gut getan.


Ein emotionaler Tag

Sonntag 22. Dezember 2019 - geschrieben von sibylle - Kommentare (0) -

Auch heute war ich wieder vor sechs Uhr im Stall um nach Reykur zu schauen. Er sah gut aus, seine Bollen sahen gut aus. Klar ist er nachts gelegen, und daher voller Späne. Ich hab ihn grad mal gebürstet um dann später beurteilen zu können ob er sich wieder hinlegt oder nicht. Dann hörte ich ein Geräusch im anderen Stall…
Gwägl lagt dort in seiner Box und beim Versuch aufzustehen gabs das Geräusch welches ich gehört habe… Ich versuchte ihn erst alleine zum Aufstehen zu ermuntern. Das ging nicht, er rutschte mit den Hinterbeinen an der Wand ab und kam nicht in Bauchlage. So habe ich den Bauern angerufen und der Besitzerin Bescheid gegeben. Nach den ersten Versuchen ihn zu zweit aufzustellen hab ich der Besitzerin dann auch grad nochmals angerufen sie solle doch direkt auch den TA bestellen.
Nach mehreren Versuchen ihn aufzustellen und auch einer Spritze die ihm dabei hätte helfen sollen, wurde er dann erlöst. Er hatte einen sehr hohen Puls, kaum Darmgeräusche und eine stark verzögerte Reaktion der Schleimhäute.
Da es der Besitzerin verständlicherweise sehr schwer fiel blieb ich bis zum letzten Atemzug bei Gwägl und habe ihn gestreichelt. Es war für mich das erste Mal das ich ein Pferd auf diesem Weg begleitet habe und ich hoffe ich werde dann auch für meine Pferde diese Kraft aufbringen können wenn es irgendwann soweit ist für sie bis zum letzten Moment dazu sein.
Die Tierärztin war dann noch super nett und hat mir Reykur kurz abgehört. Puls normal, Darmgeräusche vorhanden, aber noch etwas reduziert. Somit hatte ich auch von der medizinischenn Seite die Bestätigung, dass es ihm besser geht.
Ich durfte dann noch mit beiden Ponys kurz zu Gwägl, damit sie sehen konnten, dass er nun nicht mehr lebt und sie nicht nach ihm suchen werden. Die anderen drei Pferde im Stall konnten den ganzen Prozess ja beobachten. Es war sehr eindrücklich wie meine zwei dadrauf reagiert haben.
Gegen Mittag kam ich wieder um mit meinen Ponys einen Spaziergang zu machen. Da es nun aber wieder stark stürmte konnte und wollte ich nicht in den Wald. Es gab dann halt leider nur einen 15 Minuten Spaziergang rund ums Feld. Reykur schien es aber soweit gut zugehen, dass er sich auch nicht mehr hingelegt hat in der Zwischenzeit.
Auch als es am Abend nochmals ein Mash gab sah er fit und munter aus.


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