Seitwärts im Trab

Sonntag, 23. Dezember 2007

Bei schönstem Wetter waren wir heute Nachmittag auf dem Reitplatz.

Bergziege

Zu Beginn versuchte ich mal was ganz neues. Eine Bekannte aus dem MSN hatte vorher gerade noch erwähnt, dass sie mit ihrem Pflegepönel gleich die Bergziege üben gehe. Da dachte ich mir, dass könnte ich doch auch mal üben, so hab ich mir schnell noch eine Anleitung aus einem Buch durch gelesen. Ich hab mir dann aus Stangen ein kleines Vierreck aufgebaut. Zuerst so dass Reykur da noch problemlos mit allen Vieren Platz fand. Dann schickte ich ihn da eben rein und lobte ihn, als er mit allen vier Beinen drin stand. Das Vierreck machte ich dann ein oder zwei Mal etwas kleiner. Nun fiel es Reykur schon etwas schwerer mit allen vier Hufen darin Platz zu haben. Wenn ich ihn aufforderte noch das letzte Hinterbein rein zu nehemen, ging leider meist auch das eine Vorderbein im gleichen Atemzug wieder raus. Das ging eine Weile hin und her, bis er es doch noch schaffte alle vier Hufe schön zu platzieren. Dafür gabs eine riesen Streicheleinheit und wir beendeten die Übung für heute.
Am Boden haben wir das Seitwärts im Trab geübt. Da ich dazu im Moment noch ziemlich Druck auf die Hinterhand machen muss, versuchte es Reykur doch mal wieder mit Auschlagen und Steigen. Im ersten Moment bin ich doch ziemlich erschrocken. Das Verhalten zeigte er ja auch im Minicamp, als wir das Seitwärts lernten, bzw als Mickey mit im das Seitwärts machte. Ich hab dann einfach den Strick länger gelassen, so dass ich eine grössere, sichere Distanz zu seinen Hinterbeinen hatte. Ich musste dann halt den String und nicht mehr den Stick für den Druck auf der Hinterhand verwenden, aber so gings zumindest mal seitwärts. Nur noch nicht im Trab und immer noch mit dem einen oder anderen Auskicker und Hüpfer. Dann war auch noch die lange Seite des Reitplatzes zu Ende. Hm, na dann gehts halt auf der kurzen und dann auf der nächsten langen weiter. Einfach nicht aufhören, bis er verstanden hat um was es geht. Und genau in dem Moment wo er dann wirklich im Trab seitwärts ging gabs Komfort. Und das half schliesslich so gut, dass beim erneuten seitwärts Traben kein Gekicke mehr nötig war.
Beim Reiten ritt ich schön von Ecke zu Ecke. Zuerst im Schritt, dann im Trab. Zwischen drin konnten wir sogar an einer Ecke vorbei ohne anzuhalten. Gegen Ende mussten wir noch kurz diskutieren, weil Reykur meinte es sei jetzt schon fertig und dem nach wollte er nur noch stehen bleiben. Aber als er noch ein paar Mal schön antrabte machten wir dann auch wirklich Schluss.

Der Heimweg ging mal wieder etwas länger, weil wir wieder beim Hof vorbei ritten. Diesmal aber ohne ständiges anhalten bei den flatternden Zaunbändern. Nein, diesmal gings sogar im flotten Trab. Ich ritt auch noch kurz zur Wiese wo Indra und Alisha auf Reykur’s Rückkehr warteten um dann noch über die eine Wiese nach Hause zu reiten. Danach durfte Reykur wieder zu seinen beiden Ladies.


Kommentar schreiben

Name *:
eMail **:
Homepage:
Kommentar:

* Pflichtfelder
** wird nicht angezeigt